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Informationen für Kolleginnen und Kollegen in der Transfergesellschaft weitblick Heidelberg



Tipps zur Transfergesellschaft

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29.12.2017 Allen, die 2018 in eine Transfergesellschaft (TG) gehen, wünschen wir ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr. Hier ein paar Tipps für die Transferzeit.

Auf dem letzten Transfertreff in Heidelberg haben wir ein paar Tipps eingesammelt.
Hinweis: TG steht für Transfergesellschaft

  1. Kalender: Trage alle Termine von TG, Arbeitsagentur, Bewerbungen etc. in einen Kalender ein. So versäumst du keinen Termin. Wer zu einem Termin nicht kommen kann, ruft vorher an und bittet um Terminverschiebung. Das geht meistens.
  2. Notitzblock und Stift ans Telefon: Bewerbungen laufen oft telefonisch, manche Gespräche mit der Arbeitsagentur auch. Mache dir Notizen. Schreibe Datum und Uhrzeit des Gesprächs, Name des Gesprächspartners und kurz den Inhalt des Gesprächs auf. So hast du die Übersicht z. B. über Initiativbewerbungen.
  3. Setze dir Ziele: Wohin möchtest du dich beruflich verändern? Du kannst dich beruflich neu orientieren. Du kannst Dinge lernen, die dich in deinem jetzigen Beruf weiter bringen. Wer weiß, was er möchte, kann von TG und Arbeitsagentur besser unterstützt werden.
  4. Gehe unter Menschen: Wenn keine Schulungsmaßnahmen oder TG-Veranstaltungen laufen, verbringst Du viel Zeit zuhause. Regelmäßiger Besuch von Veranstaltungen, Fachmessen, Transfertreffs, Vereinsveranstaltungen, Gesprächskreisen ehemaliger Kolleginnen und Kollegen etc. schützen vor Vereinsamung. Gilt besonders für alleinstehende Kolleginnen und Kollegen.
  5. Keine Panik, wenn es nicht sofort mit einer neuen Arbeit klappt: 70 bis 100 Bewerbungen sind der Normalfall, um wieder einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen. Du hast in der TG ein Jahr Zeit. Auch danach geht die Welt nicht unter.
  6. Nicht raten, sondern fragen: Wenn du irgendetwas nicht verstehst oder nicht weißt, was Du tun sollst, frage nach. Dein Berater in der TG oder bei der Arbeitsagentur und der Rechtsdienst deiner Gewerkschaft helfen dir weiter. Du musst auch nicht alleine zur Arbeitsagentur oder anderswo hin. Du darfst auch einen anderen Menschen mitnehmen, z. B. bei Verständnisproblemen.
  7. Ordne deinen Tag: Wer nicht zur Arbeit gehen muss, verliert an Tagesstruktur. Das ist - zumindest am Anfang - vollkommen normal. Wer beizeiten aufsteht, einen festen Tagesplan hat und feste Zeiten für Jobsuche, Hausarbeit, Weiterbildung und Sport einhält, nutzt den Tag besser und erhält seine Beschäftigungsfähigkeit.
  8. Wer rastet, der rostet, besonders wer unterwegs ist in den Ruhestand. Irgendwann ist das Haus renoviert und der Garten bestellt. Wer aktiv bleibt, sich im Ehrenamt betätigt, neue Hobbies probiert oder was neues lernt, vermeidet Langeweile und blebt geistig und körperlich fit.
  9. Steuerberatung: Beim Lohnsteuerausgleich sind Abfindung und Transferleistungen steuertechnisch harte Nüsse. Ein steuerkundiger Mensch oder die Lohnsteuerberatung deiner Gewerkschaft lohnen sich.
  10. Stehe zu deiner Entscheidung: Wer in die Transfergesellschaft geht, hat sich dafür entschieden und einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Lass dich nicht von deiner Umgebung kirre machen oder vom Internet, da steht auch viel Unsinn drin. Du hast die beste Entscheidung für dich getroffen, was immer jemand anders auch sagen mag.

Anhang:

Merklblatt 8c der Arbeitsagentur - Stand 2015

Merklblatt 8c der Arbeitsagentur - Stand 2015

Dateityp: PDF document, version 1.6

Dateigröße: 1917.17KB

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Letzte Änderung: 05.01.2018


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